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 Moral und Freiheit

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Moon
La Casanova ~Moon~
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BeitragThema: Moral und Freiheit   Do 06 Feb 2014, 12:29

Dass Moral als Instrument zur Unterdrückung genutzt wird ist nichts Neues. Auch in unserer modernen,westlichen Gesellschaft ist dies immernoch so. Einfaches Beispiel:Lesbische Paare drürfen keine künstliche Befruchtung vornehmen lassen,weil es moralisch falsch ost,dass ein Kind 2 Mütter und keinen Vater hat. Wissenschaftliche Argumentation mag das Kindeswohl sein,aber wenn ein Kind mit gleichgeschlechtlichwn Eltern aufwächst hat das nun auch nicjts schlechtes an sich,denn ich kwnne jemanden,der nach der Scheidung seiner Eltern mit dem vater mitgegabgen ist. Seit dem Alter von 8 lebt er bei einem schwulen Paar. Und dennoch iat er wie er sein soll. es geht ihm gut und er ist nicht unglücklich,er hat auch eine Freunsin und geht mit Mädchen um wie ein normaler Junge auch. Kontakt zur Mutter hatte er übrigens nach der Scheidung nichtmehr,da diese nach Südamerika ging. Also will die Wissenschaft in meinen Augen auch nur falsche Moral schaffen.
Ausserdem. Moral hat in anderen Ländern no h scjlimmere Auswirkung,als Beispiel nenne ich gerne die Verheiratung von Mädchen durch den Vater alleine.
Moral hat nqtürlich auch gute Seiten,denn beispielsweise Elfenlied hat einen guten Schnitt ins Herz gemacht. Lucy ist schliesslich nur wegwn ihrer Kindheit,wegen des Mobbings so geworden,wie sie war... Und wegen eines missverständnisses. Der Anime zeigt sehr gut,was Lügen aus jemandem machen können und prãsentiert das So-wie-du-mir-so-ich-dir-Prinzip.
Im allegemeinen kann Moral helfen,die Gesetze zu unterstreichen,aber sie wird zu geene missbrauchr. Ausserdem werden aufgrund von Moral zuviele Vorurteile gefällt (z. B. ein Mörder ist böse). Freiheit alleine,trotz Gesetze,würde wohl nicht so gut funktionieren... Obwohl ich mir da nicht sicher bin...
Was meint ihr? Brauchen wir eine leichte "Unterdrückung"?
PS:Alle meine Rechtschreibfehler bitte verzeihen,habe diesen Beitrag auf meinem Handy getippt.

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Wildspirit
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BeitragThema: Re: Moral und Freiheit   Fr 07 März 2014, 12:14

Haha, es ist moralisch falsch wenn ein Kind nicht im typischen Mama-Papa-Elternbild aufwächst? :D
Na ja gut bei Freunden war es so, dass das Kind zwar normal glücklich aufgewachsen ist, aber in der Schule dann gehänselt wurde, weil es zwei Väter oder Mütter hatte.
Das ist halt das Problem der alten, altmodischen Generation.
Wenn das an die Kinder weitergegeben wird, werden die das immer komisch finden.
Aber wenn sie damit aufwachsen ist das ganz normal, wie es ja auch gesehen werden sollte.

Moral und Religion mag wichtig sein, wird aber immer missbraucht,
um Dinge zu erlauben oder zu verbieten für die es keine andere Erklärung gibt.
Die Leute legen sich das nur zurecht wie sie es gerade brauchen.

In dem Fall Unterdrückung nein auf keinen Fall.
Eher Unterstützung. Aber dafür müsste man dann ja wahrscheinlich wieder zu viel Geld in die Hand nehmen. :D

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Dosashi
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BeitragThema: Re: Moral und Freiheit   Mi 21 Dez 2016, 13:25

Die erste Argumentation würde wohl Nietzsche sehr gefallen, denn aus seinen Werken spricht ebenjener Gedanke, dass die bisherige Moral nur als Unterdrückungsinstrument der vielen, auch der viel zu vielen gebraucht wird, damit sie sanft wie ein Schaf bleiben. Der höhere Mensch aber solle nun gerade außermoralisch handeln, denn er muss die alte Moral überwinden, um zu seiner neuen Moral zu finden, die noch heller und schöner erstrahlen wird und alle alten Werte zerbrechen wird und durch neue Werte ersetzen wird. In dem Sinne müsse jede Person außermoralisch handeln, ja sogar in das Böse ausgehen, um eben wahrlich Moralisch also seinem Willen gemäß handeln zu können. Aber so viel zu diesem alten verstorbenem Herren und meine Interpretation von ihm.

Denn ich stimme Nietzsche durchaus nicht vollständig zu. Zwar folge ich durchaus auch meinen Vorrednern darin, dass (alte) Moral viel zu gerne genutzt wird, um Menschen zu unterdrücken und ihnen Vorschriften zu geben, die sich nicht bewähren, daher im Reiche des logischem Verstande aufzugeben sind, aber gleichzetig, denke ich, dass der Mensch eine Moral bzw. einen Glauben braucht. Wenn der Mensch nichts hat, was sein Traum ist, was sein höchstes Ziel ist, dann wird er stumpf werden, wie ein Stein ergraut er und all seine Schaffenskraft ist dahin. Viel schlimmer kann er nun das Gefühl erhalten, dass ihm etwas gestohlen wurde und er wird verbittert, beginnt vielleicht zu hassen und du hast eine ganz andere Art der Bosheit geschaffen, als die die Nietzsche meinte. Ich denke, dass die Krux darin liegt, zu glauben, dass es die Moral gibt. Was spricht gegen die Idee, dass es viele Moralinterprationen parallel geben kann? Solange sich diese respektieren gegeneinander und ganz darauf ausrichten, die Herzen der Menschen einzunehmen, statt ihre Feinde zu vernichten, wird sich zeigen, welche Moral die meiste Kraft hat und die Menschen überzeugen wird auf Dauer. Und eine der größten Kräfte, die die Menschen lieben ist die Freiheit und eine andere die Sicherheit. Zwei sehr schwer vereinbare Ziele im Grunde, wenn wir nun aber viele Wege akzeptieren, ihnen lauschen und sie auf uns wirken lassen, so wird es immer wahrscheinlicher, dass auch einer dabei ist, der unsere Bedürfniss nach Freiheit und Sicherheit befriedigt und so unser Herz einnimmt. Viel wichtiger ist aber, dass uns diese Geisteshaltung die Muße haben lässt, selbst wiederum zu träumen und so unsere Moral, unsere Welt bewusst zu werden und so entstehen ein neuer Weg.

Hmm ... das klingt selbst für mich, wenn ich das jetzt so lese seltsam ... aber ich denke, dass es das ausdrückt, was ich denke. Vielleicht weiß ja jemand bessere Worte dafür, ich weiß es nicht :)
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